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Foto links: Die Brücke über die Dievenow.
Mitte (von links nach rechts): Am Strand von Dievenow. Eine Kogge im
Hafen von Dievenow. Strandzugang in Dievenow.
Unten: Das ehemalige Herrenbad in Berg-Dievenow.
Das frühere Kurhaus von Ost-Dievenow. Blick von Heidebrink
zur Westmole der Dievenow.
West–Dievenow befindet sich ganz im Osten der Insel, am Dievenow-Strom. Die heutige Mündung des Stromes mit ihren weit in die Ostsee ragenden Molen, wurde in den Jahren 1898 – 1900 von Menschenhand geschaffen. Der sogenannte Durchstich, etwa 1,5 Kilometer östlich der alten Mündung gelegen, hat die Insel Wollin um mehr als einen Kilometer verlängert. Der frühere Mündungsarm (der Tote See, Martwa Dziwna)
ist heute zum Meer und zur neuen Mündung hin
abgeschlossen. Nach dem Überqueren der
Dievenow-Klappbrücke erreicht man die bereits auf dem Festland liegenden ehemaligen See- und Solbäder Ost-Dievenow und Berg-Dievenow. Gemeinsam mit West-Dievenow sind beide Orte in neuerer Zeit in die Stadt Dievenow (Dziwnόw, 4000 Einwohner) eingemeindet worden. Einem Vergleich mit Misdroy oder den Usedomer Kaiserbädern hält das Ostseebad Dievenow allerdings noch nicht stand. Drei Kilometer östlich existiert ein weiterer Ort namens Dievenow: Das Ostseebad Klein-Dievenow auch Wald-Dievenow genannt (Dziwnόwek). Der Ort gehört verwaltungstechnisch heute ebenso zu Dievenow wie Heidebrink (Międzywodzie) und Lüchenthin (Łukęcin).